Mittwoch, 22. Februar 2012

Haben sie sich schon mal gefragt....

....was dieses Zeichen im App-Store bedeutet?

Einfach mit der Mouse in die Zeile fahren...
Dabei handelt es sich nicht um eine Lösch-Funktion sondern um die Versteck-Funktion. Gibt es übrigens auch im iPhone-App-Store:

Einfach nach rechts swipen....
Was kann nun die Versteck Funktion: Sie verhindert, dass die Applikation in der Liste der gekauften Objekte sichtbar ist und verhindert auch, dass man über allfällige Updates für die betroffene Applikation informiert wird. Das bedeutet, dass man so die Möglichkeit hat, Apps, welche nicht mehr benötigt werden daran zu hindert einen mit Update Requests zu quälen.

Wie schalte ich das wieder aus? Im iTunes Store: In iTunes geht man links oben in die Account Daten. Dort gibt es im Bereich "iTunes in der Cloud" den Unterpunkt "ausgeblendete Artikel anzeigen". Einfach dorthin klicken und man kann die App wieder erscheinen lassen.
Im App Store im Menupunkt "Store" den Punkt "Meinen Account anzeigen" auswählen. Auch dort gibt es dann den Menupunkt "ausgeblendete Artikel anzeigen".

Dienstag, 31. Januar 2012

Zeitdiebe die zweite

Ganz frisch kommt gerade ein Schreiben der Post AG, die mir mitteilt, dass meine Sendung "durch maschinelle Bearbeitung beschädigt wurde."

Weiter heißt es in dem Schreiben: Da die Sendung in diesem Zustand nicht weitergeleitet werden kann, erlauben wir uns, sie wieder an Sie zu retournieren.

Was die sich alles erlauben!

Zeitdiebe die Erste

Nachdem ich meinen Post ja zum Thema "Areas of my expertise" nenne, will ich mich heute einem Thema widmen, welchem ich in letzter Zeit immer öfter begegne. Die Zeitdiebe. Unternehmen die durch operative Gedankenlosigkeit ihrem Kunden nicht nur schwache Leistung bieten, sondern im Gegenteil auch noch Zeit kosten.

Heute stelle ich dem geneigten Leser den Kinderwagen-Hersteller Teutonia vor. Ein Unternehmen, dass es sich laut seiner Homepage auf die Fahnen schreibt, Kinderwagen für höchste Ansprüche herzustellen. Nachdem mein Sohn deutlich vor der Zeit das Licht der Welt erblickte, begaben wir uns in das Baby-Fachgeschäft unserer Wahl und begannen den Bestellvorgang für einen Kinderwagen, der die Bestellung eines Kraftfahrzeuges oder wahlweise Kreuzfahrtschiffes an Umfang deutlich überschritt. In Anbetracht der zahlreichen Optionen, Farb- und Stoffauswahl ist man nach einiger Zeit genötigt, die Individualisierung des Kinderwagens zu unterlassen und sich lieber eine der vorgefertigten Zusammenstellungen zu nehmen um nicht um teures Geld (denn die Auswahl lässt sich Teutonia ja auch bezahlen) eine Beleidigung für die Augen von Kind und Eltern zu erwerben. Allerlei wichtiges Zubehör wird ebenfalls dazubestellt (wie zum Beispiel ein Maxi Cosi Adapter, der später noch Stein des Anstosses sein wird). Kaching! 1.300 EUR und acht Wochen Lieferzeit. Also auch ähnlich wie Kraftfahrzeug und Kreuzfahrtschiff...

Als nach der zugesagten Zeit das Paket einlangt, erhielten wir nun diverse Einzelteile in einer lieblosen Verpackung und Anleitungen, die jeder Beschreibung spotten. Die Zusammenbauanleitungen bestehen hauptsächlich aus Hinweisen des Herstellers, was alles nicht als Mangel zu werten ist. Die eigentlichen Bauanleitungen sind kurz, missverständlich und gehen teilweise von einem Zustand des Produktes aus, der eben nicht dem Lieferzustand entspricht. Wie zum Beispiel die vor der Radmontage von den Achsen bzw. den Vorderrädern zu entfernenden Transportsicherungen (siehe Bild). Sie werden in der Anleitung mit keinem Wort erwähnt.



Besonders interessant ist allerdings der bereits erwähnte Maxi Cosi Adapter. Nachdem Teutonia ja ein Hersteller von Premium Produkten ist, muss man natürlich auch regelmäßige Modellpflege betreiben. Daher entspricht natürlich das 2011 Modell nicht dem 2012 Modell, usw. Daher muss es also auch gesonderte Zubehörteile geben. Ob das so ist, muss noch mit dem Hersteller geklärt werden, der zur Kontaktaufnahme mit seinen Kunden eine Mehrwert Telefonnummer anbietet (natürlich nur zur Öffnungszeit). Zum Glück kann man auch ein E-Mail schicken.

Jedenfalls sendet Teutonia passen zu einem 2012 Modell Mistral S einen Maxi Cosi Adapter für irgendeinen Kinderwagen seiner Modellpalette. Welchen kann man leider nicht sagen, da die dazugepackte Einbauanleitung (ein A3 Bogen) eine solche für den 2009/2010 Mistral S ist. Die beigepackten Teile sehen aber nicht annähernd so aus, wie die in der Anleitung und auch die in der Anleitung vorgesehenen Fixierungsstellen gibt es am gelieferten Kinderwagen gar nicht und eine anleitungsfreie Montage der gelieferten Teile ist technisch nicht möglich. Auch Google und Youtube bieten leider nichts an und auf der Herstellerseite (im Kopf der Seite findet sich ein schreiendes Baby, welche Ironie) finden sich auch nur PDF Versionen der mitgesandten Wären-gerne-Anleitungen. Ab 2011 findet sich auch nicht einmal mehr eine Anleitung für den Adapter auf der Homepage.

Der mitgesandte Adapter, der sich nur um 90 Grad drehen kann, nicht wie der in der Anleitung um 180 Grad.

Auf den Produktseiten des Herstellers findet man einen Adapter, der auch dem entspricht, was man auf dem Youtube Video eines Resellers finden kann (Faltet sich in die Mitte zusammen und klappt nicht in Fahrtrichtung nach unten). Dies scheinen die aktuellen Adapter für diese Kinderwagen zu sein.


Eine Nachfrage über den Vertriebshändler hat ergeben, dass diese Adapter zwar schon auf der Homepage zu sehen sind, aber erst ab KW 7 2012 ausgeliefert werden. Dass das Erscheinen einer Produktlinie von einem renommierten Hersteller nicht besser abgestimmt werden kann und stattdessen den Kunden nicht passende Teile verkauft werden und diese damit gezwungen werden ihre Zeit mit solchen Nachforschungen zu vergeuden qualifiziert daher die Firma Teutonia als Zeitdieb erster Güte.

Sobald der richtige Adapter eingelangt ist, werde ich auf diesem Blog dann eine Einbauanleitung posten. Es ist ja dann meine Area of Expertise...

Donnerstag, 13. Oktober 2011

Die iCloud ist da

Wie bereits im Post zur WWDC 2011 gesagt ist der Herbst gekommen und damit auch die iCloud und iOS 5. Was bleibt von der Euphorie über das neue iPhone Betriebssystem?

Nun muss man sagen, dass nach dem ewig dauernden Update nicht alle Funktionen vollständig funktionieren, da Apple (wie bereits im genannten Posting spekuliert) auch diesen Dienst Roll-Out gründlich in den Sand gesetzt hat. Bereits am ersten Tag ist die iCloud und Mobile Me vollständig in die Knie gegangen und hat gezeigt, dass man funktionierende Systeme besser nicht ändert.

Die Mitteilungszentrale ist wirklich gut gelungen, benötigt aber, wenn man viele Apps hat enormen Konfigurationsaufwand. Nicht das die Konfiguration kompliziert ist, aber die Einstellungen für jede App einzeln vorzunehmen ist zwar sehr individuell aber eben auch wenig praktisch.
Ein meiner Ansicht nach wichtiges Feature, der Kamerashortcut im Lock-Screen, versteckt sich etwas, da dieser Button nur bei Doppel-Klick auf den Home Button erscheint, nicht beim aufwecken mit dem ON/OFF Knopf. Dies könnte man vielleicht auch bei einem Update mal beseitigen.

Eine gute Nachricht für Mobile Me User gibt es allerdings schon, denn die E-Mail Adressen und alle Alias funktionieren nach der Migration auf iCloud angeblich weiter. Wenn die iCloud mal geht. Bisher ist der Service für Kalender und Kontakte laut Mobile Me Support Down, Migrationen von Mobile Me zu iCloud gehen derzeit nur beschränkt oder gar nicht. Unter Lion ist inzwischen iCal nach dem iCloud Update zu einem Wrack verkommen und hat den Synchronisationsdienst vollkommen eingestellt. iOS dürfte halbwegs stabil unterwegs sein, hat aber mangels Synchronisationspartner wenig Sinn.

Insgesamt ist es der holprige Herbe geworden, den ich bereits vorausgesehen habe. Schade...

Übrigens, die von mir monierte  Schnellschaltfläche für Daten, Bluetooth und WLAN wie bei Nokia u.a. gibt's leider nicht...

Dienstag, 30. August 2011

Heute mal kurz politisch-weltanschaulich...

Obwohl dies eigentlich kein primär politisches Blog ist, muss ich heute kurz in diese Kerbe schlagen. Vor kurzem stolperte ich in der Twitter Timeline über den Link zu diesem Video:


Es handelt sich um einen Film, der die Anzeichen für den Verlust der bürgerlichen Freiheiten und Grundrechte aufzeigt und mit der derzeitigen Situation in den USA vergleicht. Während man auf den ersten Blick versucht scheint, mit dem Finger über den Atlantik zu zeigen, muss man sagen, dass wir in Europa nicht weit von ähnlichen Zuständen entfernt sind.
Viele der von Amerika verlangten Einschränkungen wurden von der ohnehin schwächlich demokratisch legitimierten Union durchgewunken und von den jeweiligen nationalen Politikern zumindest brav wiedergekäut, wenn nicht noch in Richtung Polizeistaat verschärft (Zuletzt gesehen in der Reaktion von Milk-Leitner auf den Amoklauf - nicht Terroranschlag - in Norwegen). Dass aber bereits die bestehenden Anti-Terror Regelungen üblicherweise die falschen Leute treffen und die Anzahl der Querschläger daher noch steigen wird, wird nicht bedacht.
Sollten die bürgerlichen Freiheitsrechte weiterhin ausgehölt werden, wird man bald nur mehr als Internationaler Großkonzern oder mit einer entsprechend großen PR-Agentur zu seinem Recht kommen.

Zu den Freiheitsrechten passend fand ich auch noch diesen Artikel aus dem Presse Panorama:

Das Verschwinden der Gewaltentrennung (wie auch im oben angeführten Film) sowie auch der Trennung von Kirche und Staat gehören zu den größten Gefahren für die wichtigsten Eckpfeilern demokratischer Gesellschaften. Nun bin ich als Mediator einem Schlichtungssystems sicherlich nicht abgeneigt, aber eben nicht neben, sondern in der Rechtsordnung und damit in einer demokratischen Gesellschaft eingebettet. Das allfällige Ausverhandeln und lizitieren von Straftatbeständen und Strafmaßen (wie es vor allem im angloamerikanischen Rechtsraum vorkommt) kann auch wenn es vor einem staatlichen Gericht stattfindet niemals eine demokratiewürdige Lösung sein.

Können wir bald den Film "End of Europe" drehen? Wahrscheinlich. Die Gemeinschaftswährung wird bald den ersten Staat retten müssen, der als "too big to fail" und wahrscheinlich auch als "too big to save" zu bezeichnen ist. Dass man in Einwanderungsfragen weniger solidarisch ist als bei Steuergeldverschiebungen hat Italien in Lampedusa bereits bitter erfahren müssen. Man sieht also, dass das Wort Union bei der EU deutlich übertrieben ist. Einig ist man sich nur, wenn genug Geld dahinter ist.

Was also tun? Demokratische Rechte ausnützen, wählen gehen. Ja, aber wen? Das ist die eigentlich gute Frage. Die Situation scheint europaweit ähnlich zu sein, dass auf der einen Seite die "alteingesessenen" Großparteien mit offensichtlich gescheiterten Konzepten stehen, während auf der anderen Seite zumeist nationalistische Parteien sich über Zulauf freuen, während die Großparteien als einzige Reaktion und gleichzeitig demokratische Bankrotterklärung mahnend den Finger heben und sagen: "Nicht den Rechten Rand wählen, alles Nazis...".
In dieser Situation stellt man sich als Wähler und daher als Souverän die Frage, ob nicht die Demokratie an sich selbst gescheitert ist oder welches der vielen Rädchen im demokratischen Prozess versagt hat.

Wenn man so die heimischen Schlagzeilen der letzten Zeit ansieht, könnte die Ausdehnung der Marktwirtschaft in den politischen Bereich (buy an opinion, get a lobbyist) vielleicht ein Problem sein und vielleicht auch eine demokratisch schwächelnde  Medienlandschaft (hier ist als Nachlese (sic!) die Berichterstattung über die Generaldirektorenwahl im ORF lesenswert, vergleichend orf.at und andere Medien)...

Aber da halte ich es mit dem Selfman und sage nur: Das ist eine andere Geschichte.

Freitag, 19. August 2011

Den Löwen gezähmt...

Heute nehme ich mir für einen kurzen Bericht Zeit, der Leuten beim übersiedeln auf OS X 10.7 hilfreich sein sollte. Meine Erfahrungen beim Migrieren von einem Laptop mit Snow Leopard auf einen mit Lion war etwas holprig, weshalb es sicherlich Sinn macht hier meine Erfahrungen zu teilen.

1) Wenn die Maschine neu ist, erstmal den User ohne Migrationsdaten fertig anlegen bis das leere Betriebssystem startet. Den Migrationsassistenten kann man später immer noch starten. Vorteil: Sollte beim migrieren ein Problem entstehen entfällt das erneute Runterladen von Lion. Wo kann beim migrieren ein Problem entstehen: Hauptsächlich bei Applikationen aus der Pre-Intel Zeit (verabschiede dich von deinen Power PC Apps). An sich sollte das der Migrationsassistent bewältigen tut er aber unter 10.7.0 nicht. Die Behebung dieses Problems steht auf dem Changelog der 10.7.1, ob das aber ein erfolgreicher Bug-Fix ist, habe ich noch nicht beobachten können.

Apropos Update: Der Update von 10.7.0 auf 10.7.1 hat ca. 1 Minute gedauert (inklusive Neustart) was eine ziemlich sensationelle Zeit ist.

2) UI Anpassungen: Lion führt einige Änderungen beim User Interface ein. Einige davon mag man mögen, andere nerven vielleicht. Was man davon übernehmen will, sollte man sich da einmal ansehen:

  • natürliches Scrollen (so wie auf iOS Devices), sprich verkehrt herum am Laptop (Vorsicht: wenn man das ändert scrollt er auch seitlich anders, was im Launch Pad verwirrend sein kann)
  • Versteckte Scroll-Bars
  • iOS Rechtschreibprüfung: Habe ich nicht abgedreht weil sie in der Tat nicht so nervig ist, wie auf iOS Geräten. Trotzdem auch das Geschmacksache.
  • Dock: Im Dock ist bei einigen ausgelieferten Geräten der Markierungspunkt für laufende Applikationen abgedreht. Diese Funktion finde ich wenig sinnvoll, daher habe ich dies wieder eingeschalten.

3) Jetzt Migrieren. Wobei ich zuerst die Mail-Accounts anlegen würde. Ähnlich wie unter iOS gibt es nun in den Systemeinstellungen einen Punkt "Mail, Kontakte & Kalender" über den Google-Accounts, Mobile Me, Exchange oder ähnliche Accounts gesammelt angelegt werden können. Dies ist sehr praktisch und macht das Konfigurieren in jeder einzelnen Anwendung überflüssig. Datenmigration kann man nun über den Migrationsassistenten vornehmen oder über Netzwerkverbindung. Bei Verwendung des Migrationsassistenten z.B. über eine Time-Machine Sicherung empfehle ich allerdings jeden der auszuwählenden Punkte einzeln durchzuführen (also Dokumente, Einstellung, Applikationen,...) und wie gesagt aufgrund möglicher Inkompatibilitäten die Applikationen zuletzt anzugehen.

4) Fehlende Bestandteile nachinstallieren: Dazu zählen:

  • Java: Im Ordner Dienstprogramme die Java Einstellungen aufrufen. Das Programm bietet dann automatisch den Download der letzten Java Version an.
  • Flash: Ein notwendiges Übel. Am besten ein Youtube Video aufrufen und den Bildschirmanweisungen folgen und den Flashplayer von Adobe installieren.
  • Flip4Mac: Wer dieses nette Quicktime Tool für Windows Media Files runterladen will, muss noch vertröstet werden, die Lion Version ist noch buggy. Aber wie schon beim Leoparden eine feine Sache, also Augen offen halten für die Lion Version.


Damit sollte aus dem Apfel der Wurm raus sein...